Weiter gehts von Marrakech im Uhrzeigersinn auf der Karte bis Tanger
18.02.2026 Marrakesch
Marrakkesch ist für uns die heimliche Hauptstadt Marokkos. Diese Stadt hat eine eizigartige Atmosphäre. Einerseits laut mit Marktschreiern, Mouezziens, Verkehrslärm und allerlei mehr oder weniger musikalischen Einlagen mit Getrommel, andererseits mit abgelegenen Gassen, in denen man seine Ruhe findet und gemütlich einkaufen kann. Schöne Plätze findet man in und um die Medina. Die Gassen sind weniger eng als in Fes und laden zum Bummeln ein. Wir lieben diese Stadt. Der Platz Jemaa El-Fna bildet das Zentrum, das tagsüber von Gauklern und abends von zahlreichen Garküchen beschlagnahmt wird.
21.02.2026 Essaouira
Marrakesch ade! Es geht weiter in Richtung Atlantikküste. Nach 180 km erreichen wir, die letzten 3,5 km über eine unmögliche "Rüttelpiste" unseren Campingplatz - ein Platz der Ruhe und Gemütlichkeit. Echte Erholung nach dem Molloch Marrakesch. Für die Hafenstadt Essaouira nehmen wir uns einen Tag Zeit zum Bummeln, Einkaufen und Fischessen. Eine wirklich sehenswerte Hafenstadt.
22.02.2026 Casablanca
Weiter geht die Fahrt nach Norden entlang der Atlantikküste. In Mohammedia lassen wir uns direkt an der Küste nieder. Von hier besuchen wir mit dem Taxibus Casablanca, mit 3 Mio Einwohnern die größte Stadt Marokkos. Sehenswert die Hassan-II-Moschee, eine der größten Moscheen der Welt.
Am Abend verabschieden wir uns von der Reisegruppe. Die Betreuer haben ihre Sache gut gemacht! Morgen treten die meisten die Heimreise an. Wir werden mit Ellen und Fritz die Reise langsam ausklingen lassen und erst im März die Heimreise beginnen.
23-25.02.2026 Mohammedia
In Mohammedia verweilen wir mit Fritz und Ellen noch 2 Tage zum "Verdauen" einer doch stressigen geführten Tour. Obwohl die Tour sehr schön war, genießen wir nun wieder unsere Selbständigkeit. Man kann ausschlafen und muss sich nicht an Termine halten. Allerdings muss man auch zu viert ein Tagesprogramm organisieren. So gestaltet sich ein Ausflug mit einem Taxi als sehr anstrengend. Der Souk von Mohammedia ist der Höhepunkt. Solch ein Menschengedränge und eine Lautstärke haben wir in Marokko noch nicht erlebt. Selbst die kleinsten Verkaufsstände haben unter der Theke noch einen Verstärker installiert, mit dem sie ihre Produkte anpreisen und sich gegenseitig übertönen. Wir sind froh, als wir wieder mit einem Uralttaxi zum Campingplatz kommen und die Ruhe genießen können. Der Geruch der Fischstände bleibt jedoch noch lange in der Nase hängen.